Rezepte

Ganz große Flammkuchenliebe

Meine Vorliebe für Flammkuchen hat sich relativ spät entwickelt, dafür ist sie nun um so unbändiger.

Wirklich angefangen hat diese Liebe eigentlich erst, nach einem Besuch im Jimmy Elsass. Eine ganz großartige Location, die ich jedem der in Hamburg wohnt oder zu Besuch hier ist, sehr ans Herz legen kann. Darum soll es heute aber gar nicht gehen.

Heute möchte ich euch mein Rezept für den Flammkuchenteig präsentieren. Der Vorteil bei Flammkuchen ist ja, dass er unfassbar schnell gemacht und auch mindestens genauso schnell fertig gebacken ist. Nur dann kommt leider der traurige Teil der Geschichte… in der Regel ist Flammkuchen auch ratz-fatz aufgegessen …

Aber da er so schnell und einfach gemacht ist, kann man ihn halt auch ständig machen. Wie kommt ihr also zu diesem schnellen Vergnügen.

flammkuchen_3

Der Flammkuchenteig ist super einfach gemacht.

Die Menge ergibt zwei Bleche und reicht für zwei bis vier Personen, je nach Essstärke.

  • 250 g Bio-Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz, ruhig etwas großzügig
  • 125 ml Wasser
  • 2 EL Bio-Olivenöl

Und das war auch schon alles, was ihr für den Teig braucht. Die Zutaten in eine Schüssel geben und fleißig mit den Händen kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Das dauert ein wenig. Am Anfang ist der Teig noch sehr krümelig. Das ergibt sich aber, je länger man knetet. Jetzt könnt ihr den Ofen schon einmal auf 200°C Umluft vorheizen. Anschließend den Teig in zwei gleichgroße Teile teilen uns ausrollen. Auch dafür braucht ihr etwas Geduld, denn der Teig lässt sich nicht gern ausrollen, zieht sich aber sehr gern wieder zusammen. Die ersten Male war ich kurz vorm aufgeben, aber wer lässt sich schon von Teig bezwingen … eben … also Kampf wieder aufgenommen und gewonnen.

Für das typische Flammkuchen-Erlebnis sollte der Teig sehr dünn ausgerollt werden. Im letzten Schritt helfen ich immer noch einmal mit den Händen nach und ziehe den Teig nach dem Ausrollen noch ein wenig mit den Händen.

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Danach geht es ans Belegen. Bei Flammkuchen ist es wichtig, dass er nicht zu üppig belegt wird. Aufgrund der kurzen Garzeit bekommt ihr ihn sonst nicht knusprig und die Zutaten nicht gar.

Der ganz klassische Belag

  • 200 g Crème Fraîche
  • 1 dünne Stange Lauch
  • 4 Scheiben Hinterschinken
  • bei Bedarf eine Handvoll geriebenen Käse

Sobald ihr den Teig auf die gewünschte Größe ausgerollt habt, werden je Blech 100 g Creme Fraîche gleichmäßig auf dem Teig verteilt. Danach mit Salz und Pfeffer würzen. Den Lauch putzen, waschen und in dünne Ringe  schneiden. Ich nutze auch immer gern den grünen Teil, weil ich das von der Farbgebung sehr schön finde. Der Flammkuchen sieht dann immer gleich nach Frühling aus. Den Hinterschinken erst in dünne Streifen schneiden und diese dann noch einmal dritteln bzw. viertel, je nach Länge der Scheiben.

Den geschnittenen Belag nun gleichmäßig auf die beiden vorbereiteten Flammkuchen verteilen, bei Bedarf noch etwas Käse drüber gehen und ab in den Ofen damit. Der Flammkuchen wird für 12 Minuten auf der untersten Schiene gebacken. Am Besten schiebt ihr immer nur ein Blech in den Ofen, da der Flammkuchen ansonsten von unten nicht richtig knusprig wird.

Nach 12 Minuten Blech 1 raus aus dem Ofen, Blech 2 rein, Flammkuchen 1 schneiden und geniessen.

Lasst es euch schmecken!

Ich habe über die Zeit schon einige Beläge ausprobiert. Die Rezepte zu den Flammkuchen-Variationen folgen nach & nach.

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