Rezepte

Naan Brot … eine leckere Alternative

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, backe ich unglaublich gern. Ich probiere immer wieder neue Dinge aus und lasse mich sehr gern von der internationalen Küche und ihren Köstlichkeiten inspirieren.

In den letzten Monaten haben wir dabei die arabische Küche ganz neu für uns entdeckt und viel mit den unterschiedlichsten Curry-Varianten experimentiert.

Um nicht ausschließlich auf Reis als Beilage zurückgreifen zu müssen, war ich schnell auf der Suche nach leckeren Alternativen. Als erstes kommt einem da unter anderem natürlich das Naan Brot in den Sinn. So war es auch bei mir und die gekauften Brote sind ganz in Ordnung, aber ich möchte solche Dinge gern selber machen können.

Und da die arabische Küche häufig viel Ruhezeit bzw. Schmorzeiten beinhaltet, habe ich diese Zeiten während des Kochens einfach genutzt und mich daran versucht, Naan Brot selber zu machen. Und siehe da, es ist ganz einfach.

Nachdem ich die diversen Rezepte, die ich gefunden habe, ein wenig auf meine Bedürfnisse angepasst habe, gibt es nun nie wieder gekauftes Naan Brot. Denn dieses kombinierte und ergänzte Rezept ist total einfach.

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Und man hat im Normalfall alle Zutaten vorrätig.

  • 250 g Bio-Dinkelmehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 150 g Vollfett-Joghurt, ggf. etwas mehr

Die Menge reicht für 6-8 Naan Brote und 3-4 Personen.

Alle Zutaten in einer Rührschüssel vermischen. So lang kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist, der nicht mehr krümelt. Bei Bedarf, wenn sich der Teig nicht verbindet, gebt ihr noch etwas mehr Joghurt hinzu. Hier müsst ihr euch langsam an die optimale Menge herantasten. Daher würde ich mich teelöffelweise annähern. So bin ich auch auf die oben angegebene Menge gekommen. Nach dem ursprünglichen Rezept sollten nur 70 g Joghurt in den Teig. Das hat bei mir allerdings nicht mal im Ansatz gereicht. Mit der doppelten Menge komme ich jetzt sehr gut zurecht. Dies kann daran liegen, dass ich mit Dinkel- und nicht mit Weizenmehl arbeite. Guckt hier einfach, wie sich euer Mehl verhält. Nehmt zu Beginn lieber etwas weniger Joghurt und tastet euch langsam an die benötigte Menge heran.

Den Teig in 6-8 gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln formen. Das vereinfacht die Weiterverarbeitung. Die Kugeln ein wenig platt drücken, zu Fladen, und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Eine Stärke von 3-5 Millimeter ist optimal.

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Die ausgerollten Fladen in einer Pfanne ohne Fett von jeder Seite 1-2 Minuten backen. Dabei bekommen die Fladen die für Naan Brot typische Färbung.

Seid beim Backen nicht zu ungeduldig.

Bei meinen ersten Versuchen waren diese 1-2 Minuten je Seite gefühlt, die längsten 2 Minuten meines Lebens – ever. Dazu hatte ich am Anfang auch immer noch die Befürchtung, eventuell die Pfanne durch Überhitzung kaputt zu machen. Ich heize die Pfanne daher zu Beginn auf und reduziere die Hitze nach dem ersten Fladen auf halbe Kraft. Sollte das Naan Brot damit nicht seine typische Färbung bekommen, einfach noch einmal wenden.

Ich finde es total faszinierend, wie toll der Teig durch die Hitze in der Pfanne aufgeht und die Luft dann pfeifend entweicht. Es ist wirklich ein kleines Kunstwerk und das bei so einfachen Zutaten und einer easy-peasy Zubereitung.

Anschließend die Brote auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, oder direkt geniessen. Sowohl warm als auch kalt schmecken diese Naan Brote einfach nur lecker.

Neben dem klassischen Einsatz zu Gerichten aus der arabischen Küche, sind die Naan Brote auch eine sehr schöne Ergänzung beim Grillen oder als Snack. Denn das Brot lässt sich durch die feste Struktur super dippen. Probiert es einfach mal aus.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

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