Rezepte

Schweizer Bürli … mein heißgeliebter Frühstücks-Klassiker

Frühstück … eine meiner diversen Lieblings-Mahlzeiten des Tages.

Ich hab nie verstanden, wie Menschen ohne zu frühstücken in die Schule, Uni oder zur Arbeit gehen können. Ich brauch das und ich genieße es, mir morgens die Zeit zu nehmen und mit dem Frühstück entspannt in den Tag zu starten.

Dennoch steh ich natürlich vor der gleiche Herausforderung wie viele andere … die Snooze-Taste vom Wecker lässt sich so einfach drücken … und *schwups* ist auch schon wieder ne halbe Stunde rum und die Zeit für ein entspanntes Frühstück wird nun wirklich eng. Dafür hab ich jetzt die Lösung gefunden …

Ich habe lange gesucht und viel rum probiert, bis ich endlich das für mich ultimative Brötchenteig-Rezept hatte, mit dem man auch unter der Woche ofen-frische Brötchen geniessen und sogar die Snooze-Taste vom Wecker noch mindestens 2 Mal drücken kann. Alternativ könnt ihr natürlich auch all die anderen, tollen Dinge machen zu denen man sonst nie kommt. Es ist nur ganz wichtig, in dieser Zeit einfach nur schöne Dinge zu machen. Das versüßt den Start in den Tag ungemein. Der Alltag kommt nach dem Frühstück schließlich noch schnell genug.

Wie bekommt man also super-leckere, warme Brötchen, ohne zu nachtschlafender Zeit aufstehen zu müssen?

Tadaaa … total einfach … mit

Schweizer Bürli

Der Teig reicht etwa für 9-12 Brötchen, abhängig davon, wie groß ihr sie macht.

  • 100 g Bio-Roggenmehl
  • 400 g Bio-Dinkelmehl
  • 2 TL Salz
  • 1/2 Würfel frische Bio-Hefe
  • 340 g lauwarmes Wasser

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Natürlich könnt ihr den Teig noch ein wenig pimpen. Ich variiere immer gern mal mit den Zutaten:

  • Dinkelmehl durch Weizen- oder Vollkornmehl ersetzen
  • Sonnenblumenkerne, Sesam und/oder Leinsamen zum Teig geben, etwa 1 Hand je Sorte
  • Kleingehackte Walnusskerne unter den Teig mischen
  • Ich gebe auch sehr gern etwas Paprikapulver (max. 1/4 TL) und Kräuter der Provence (etwa 1 TL) mit an den Teig, dadurch bekommen die Brötchen zum einen eine intensivere Farbe und zum anderen riechen sie ganz großartig.

Es geht aber natürlich noch viel mehr. Ich möchte es demnächst auch mal mit Cranberries ausprobieren. Der Bäcker meines Vertrauens hat manchmal Brötchen mit Cranberries im Sortiment und die schmecken ganz großartig. Das passt hier ganz bestimmt auch.

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Und wie werden daraus nun Schweizer Bürli?

Der Vorteil dieser Brötchen … sie sind wirklich super-einfach und schnell gemacht. Versprochen!

Die Zutaten werden am Abend vermengt. Einfach alles in eine Schüssel, Mixer rein und so lange mit den Knethaken bearbeiten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Der Teig ist recht klebrig, aber das ist ok. Macht bloss nicht zu viel Mehl an den Teig, sonst könnt ihr die Brötchen am nächsten Morgen eher als Wurfgeschosse verwenden.
Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und ab damit in den Kühlschrank, über Nacht.
Am nächsten Morgen einfach mit dem ersten Weckerklingeln aufstehen, den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank holen. Er sollte richtig schön aufgegangen sein und sich Bläschen gebildet haben.
Etwa 1 Esslöffel Mehl über den Teig stäuben und mit Hilfe des Löffels Teigportionen abnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nehmt je Brötchen nicht zu viel Teig, da die Brötchen im Ofen noch aufgehen und sie werden sonst riesig.
Der Teig ist immer noch recht klebrig, daher ist ein Formen mit den Händen nur schwer bis gar nicht möglich, aber das macht nichts. Ihr könnt die Teigportionen ein wenig mit dem Löffel bearbeiten, wenn euch die zum Teil sehr individuelle Brötchenform stört.
Wenn ihr den ganzen Teig so verarbeitet habt, kommt das Blech für 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen und ihr habt Zeit für andere schöne Dinge.
Wenn die Brötchen nach 20 Minuten fertig und schön kross sind, einfach 5 Minuten auf einem Küchengitter abkühlen lassen, aufschneiden und geniessen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich bin gespannt, wie euch die Brötchen gefallen.

Lasst es euch schmecken!

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2 Comments

  • Reply
    Hermann Komar
    12. Juni 2016 at 13:59

    Oh, liebe Lefke, danke für das schön beschriebene Vormachen… ich hab zum WE einige Baquettes mit Dinkelmehl damit gemacht – und einen kleinen Schuß warme Milch und ein bischen Olivenöl noch dazu. Ich wollte zu einem Matjes-Salat etwas weiche Brötchen für ne Party machen: sie sind gelungen ! und nach Deiner Kühlteig-Methode, DANKEE !!

    • Reply
      lefke.komar
      21. September 2017 at 17:00

      Dann hat der Beitrag ja seinen Zweck erfüllt 🙂 Das freut mich sehr!
      Lieben Gruß!

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